| Oberstdorfer SchuhplattlerDie Gebirgstracht, so wie wir sie heute kennen, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1852 führte Prinzregent Luitpold von Bayern die kurze Lederhose für seine Jäger und Treiber in Oberstdorf ein, die dann auch für die Gebirgstracht übernommen wurde. Unter dem grauen Lodenkittel tragen die Männer ein weißes Leinenhemd und grüne Hosenträger mit aufgesticktem Edelweiß, eine kurze Lederhose mit grüner Stickerei. Der Zwetschgenmodl ziert die einfarbigen hellgrauen Modlstrümpfe in Oberstdorf. Komplettiert wird die Tracht durch einen Gamsbart der nach hinten getragen wird auf dem grünen Plüschhut. |
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Die Frauentracht ist aus der früheren Werktagstracht hervorgegangen. Auffallend ist die silberne Panzerkette aus Talern, die das schwarze Samtmieder kreuzweise schließt. Am Mieder ist ein hellgrauer, langer Rock befestigt, über dem eine grüne Samtschürze getragen wird. Eine Bluse mit aufgenähtem Spitzenkragen und schwarze Strümpfe vervollständigen das Bild. Das geflochtene Haar tragen die Frauen hochgesteckt, wie auf dem Foto gut zu erkennen ist. Zur Gebirgstracht gehört kein Kopfschmuck.
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Plattlergruppe 2010
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