Trachtenverein Oberstdorf

 

Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf e.V.

 

Die Gebirgstracht, so wie wir sie heute kennen, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1852 führte Prinzregent Luitpold von Bayern die kurze Lederhose für seine Jäger und Treiber in Oberstdorf ein, die dann auch für die Gebirgstracht übernommen wurde.
> Gebirgstracht

Wilhelm Math, Anni Jäger und Sepp Joas stellten nach eingehenden Studien von alten Bildern und Schriften die heutige "Historische Tracht" von Oberstdorf zusammen, die in den Grundzügen der Tracht des 18. bzw. Anfang 19. Jahrhundert entspricht.
> Historische Tracht

Der Anfang dieser Tradition ging von einer Spielgruppe aus, die zum 50jährigen Gründungsjubiläum des Gebirgstrachten- und Heimatschutzvereins Oberstdorf im Jahr 1951 das Mundartstück der "Geaschtrubar Huimat" aus der Feder des Autoren Josef Rees aufgeführt hat.
> Theatergruppe

Die Idee zusammen singen und jodeln wurde in der Oybele-Festhalle in einer zünftigen Runde zur später Stunde in der Oybelebar beschlossen und so wurde im Mai 1986 " Der Trachdegsang Oberstdorf"gegründet.
> Der Trachdegsang

Es ist schon etwas besonderes, ein nicht alltägliches Schauspiel, wenn die "Wilden Mändle" tanzen oder springen. Man muß es einmal gesehen haben, un dem Beschauer verbleibt ein nachhaltiger Eindruck, wenn er sich um 2000 Jahre zurückversetzt sieht.
> Wilde Mändle